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„Im Namen der Liebe“. Von Peter Turrini.

Es liest der Autor, begleitet von der Geigerin Doris Audetat. Peter Turrini liest aus „Im Namen der Liebe“. 1993 erschien dieser Lyrikband und erreichte innerhalb kürzester Zeit mehrere Auflagen. 

Zu diesem Zeitpunkt war Turrini vor allem als Dramatiker ein Begriff. Mit seinen Darstellungen der Verrohung von Menschen, von Perspektivlosigkeit, von ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, die erdrückenden gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnissen geschuldet sind, machte er ab den späten 1960er Jahren Furore (etwa mit „Rozznjogd“). Fernsehgeschichte schrieb er gemeinsam mit Wilhelm Pevny und Dieter Berner, die mit der „Alpensaga“ und der „Arbeitersaga“ eine österreichische Geschichte des 20. Jahrhunderts von unten erzählten.

In einem Abend im RadioKulturhaus präsentierte Peter Turrini die autobiografischen Gedichte mit sanfter Heiterkeit, kühler Ironie, sachlicher Ernsthaftigkeit und großer Offenheit. Begleitet wurde Peter Turrini von der Geigerin Doris Audetat.



© Ö1, Ex Libris, 8.8.2022

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