Indielabel-Porträt Siluh Records „Die Crème de la Crème der Wiener Boheme“
Ein Labeltipp von Lars Fleischmann (TAZ). In der österreichischen Hauptstadt hat das umtriebige Indielabel Siluh Records seine Zentrale und fördert Perlen. Ein Ortsbesuch im 20. Bezirk.
Kein Zweifel: Überall spukt das Gespenst der Nostalgie, ganz bestimmt auch in Wien an der schönen Donau. „Man war halt in diesem Musik-Dings drinnen, was blieb einem anderes übrig, als irgendwann selbst ein Label zu gründen.“
Die Tendenz zur Verklärung liegt ebenso in den lockeren Sprüchen und den von adoleszentem Übermut handelnden Erzählungen, die uns der Kopf hinter dem österreichischen Indie-Label Siluh Records, Bernhard Kern, 45, beim Gespräch in seinem Plattenladen präsentiert. Zum Plattenladen später mehr.
© TAZ, Kultur, Musik, 12.9.2025