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JazzFacts: Deutschlandreise (11): Bremen

Von Heinrich Pfeiffer. Jazz in Bremen bedeutet Vielfalt: von Standards bis Heavy Noise. Das klingt manchmal wild, schön bekannt oder sehr überraschend. Bremen war dem Jazz stets verbunden und ist es bis heute geblieben, wenn auch in immer wieder neuen Formen.

Selbst wenn es in der Stadt keinen klassischen Jazzclub gibt, spielt sich hier trotzdem einiges ab. Die Hochschule für Künste sorgt mit ihrem Jazzstudiengang für stetigen Szene-Nachwuchs. Die weltweit bekannte jazzahead!-Messe bietet ein reichhaltiges musikalisches Rahmenprogramm und es gibt seit langem etablierte Orte wie den Sendesaal, in dem regelmäßig internationale Jazzgrößen spielen. Einen Kontrapunkt bildet das Tor 9, eine ehemalige Güterhalle am Bahnhof auf industriellem Gelände. Hier treffen sich einmal im Monat Bands im Spannungsfeld zwischen Noise, Heavy Rock und Jazz. Sie kommen aus Norwegen, Frankreich oder Belgien. Alle sind sie jazzsozialisiert, trotzdem laut und roh.

© Deutschlandfunk, JazzFacts, 10.4.2025

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