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Jim Hall Trio im Mai 2000 im Wiener RadioKulturhaus

Wir erinnern uns an den 1930 geborenen und 2013 verstorbenen Gitarristen und Komponisten Jim Hall. Hall zählte zu den Größten seiner Zunft. Und damit ist nicht nur jene der Gitarristen gemeint, sondern die der Jazzmusiker, ja, der Musikerinnen und Musiker überhaupt.

Mit Helmut Jasbar

Stets hielt er sich im Hintergrund, selbst als Solist schien er nicht gerne im Vordergrund stehen zu wollen. Bei flüchtigem Zuhören konnte einem fast entgehen, wer denn da auf der Bühne gerade das Solo spielt.

Jim Hall war ein Kammermusiker im besten Sinn des Worts. Diese Art des konzentrierten, manchmal introvertierten Spiels war seine Domäne. Auf seine amerikanisch-freundliche Art, allürenfrei und eher unscheinbar gekleidet, eröffnete er doch in jeder Improvisation ein kleines Königreich – so auch am 13. Mai 2000, als er mit Scott Colley (Kontrabass) und dem Kanadier Terry Clark (Schlagzeug) im Rahmen der Porgy & Bess-Gastspiel-Reihe „30a – Old & New Dreams“ im Wiener RadioKulturhaus gastierte.

Jim Hall mit Scott Colley und Terry Clark.

© Ö1, In Concert, 21.12.2019

 

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