„Lalo Schifrin“ Highlights in der Kölner Philharmonie
Nach sechs Oscar-Nominierungen erhält der 86-jährige einen Ehren-Oscar – für sein Lebenswerk: Lalo Schifrin, Filmmusiken für Hollywood haben ihn reich und berühmt gemacht, aber er hat auch den Jazz bereichert.
Mit Karsten Mützelfeldt
Während die reguläre-Oscar-Veranstaltung erst im Februar stattfindet, werden die Ehren-Oscars seit 2009 getrennt und etwas früher verliehen – in diesem Jahr am 19. November. Den Meisten ist der gebürtige Argentinier als Urheber von Soundtracks bekannt – von „Dirty Harry“, „Bullitt“ und „Enter the Dragon“ bis zu seinem größten Erfolg, der ihm einen Welt-Hit bescherte: „Mission: Impossible“. Der Anfang von Lalo Schifrins Karriere stand indes ganz im Zeichen des Jazz: „Entdeckt“ von seinem Mentor Dizzy Gillespie, arbeitete er alsbald als Arrangeurfür Größen wie Ella Fitzgerald, Count Basie, Jimmy Smith („The Cat“) und Sarah Vaughan. Und auch in Europa ist der einstige Messiaen-Student häufig als Gast-Dirigent aufgetreten – u.a. bei diversen Produktionen und Konzerten der WDR Big Band.
WDR Big Band
Lalo Schifrin – Leitung, Piano
Till Brönner – Trompete
Olivier Peters – Tenorsaxofon
Marcio Doctor – Perkussion
Wolfgang Haffner – Schlagzeug
Karl-Heinz Wiberny – Altsaxofon
Aufnahmen vom 10. Juni 2000 aus der Kölner Philharmonie