Liveaufnahmen der US-Band Hüsker Dü „Sie hatten ein goldenes Händchen für Melodien in Mach-3“
Von Benjamin Moldenhauer (TAZ). Das Posthardcore Trio Hüsker Dü war zwischen 1979 und 1988 hochproduktiv. Die Liveaufnahmen von „1985: The Miracle Year“ bestätigen diesen Eindruck.
Das erste, was einem im Zusammenhang mit der US-Posthardcore-Band Hüsker Dü in den Kopf schießt, ist Schnelligkeit. Enormes Tempo in vielerlei Hinsicht. Das Debütalbum von 1981, sinnig „Land Speed Record“ betitelt, ist ein hyperaktives Hardcore-Inferno, ein Live-Mitschnitt, – 17 Songs in gerade 25 Minuten -, der den Test der Zeit locker besteht:
Man fühlt sich nach dem Hören von Liedern wie „All Tensed Up“, „You’re Naive“ und „Let’s Go Die“ auch heute, 43 Jahre nach Erstveröffentlichung, gerecht und gründlich verprügelt.
© TAZ, Kultur, Musik, 12.1.2026