Verzweiflung und Hoffnung, Country und Nation: Die aus Chicago kommende Gruppe und ihr spektakuläres Album "Cruel Country". Von Karl Fluch.…
Von Benjamin Moldenhauer (TAZ). Das Posthardcore Trio Hüsker Dü war zwischen 1979 und 1988 hochproduktiv. Die Liveaufnahmen von „1985: The Miracle Year“ bestätigen diesen Eindruck.
Das erste, was einem im Zusammenhang mit der US-Posthardcore-Band Hüsker Dü in den Kopf schießt, ist Schnelligkeit. Enormes Tempo in vielerlei Hinsicht. Das Debütalbum von 1981, sinnig „Land Speed Record“ betitelt, ist ein hyperaktives Hardcore-Inferno, ein Live-Mitschnitt, – 17 Songs in gerade 25 Minuten -, der den Test der Zeit locker besteht:
Man fühlt sich nach dem Hören von Liedern wie „All Tensed Up“, „You’re Naive“ und „Let’s Go Die“ auch heute, 43 Jahre nach Erstveröffentlichung, gerecht und gründlich verprügelt.
© TAZ, Kultur, Musik, 12.1.2026
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