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Luckys LPH 078 – Cineville Revisited (1944-91)

Für Miles. Da habe ich doch mal geschaut, was Lucky so zusammengestellt hat, wo Miles dabei ist. Und natürlich habe ich etwas gefunden. Diese Soundtrack Mischung ist eine Perle und mit „Ascenseur pour l’échafaud“ hören wir auch einen Höhepunkt im Schaffen von Miles Davis. Viel spass bei dieser sehr atmosphärischen Mischung!

Film and TV music favorites. A flashback to my former blog ‚cineville‘ (2006-2007).

tracklist:

(1944) David Raksin – Main Title (Laura)
(1949) Anton Karas – Harry Lime Theme (The Third Man)
(1953) Alain Romans – Quel temps fait-il à Paris (Les Vacances de Monsieur Hulot)
(1954) Jean Wiener – Le grisbi (Touchez pas au grisbi)
(1957) Miles Davis – Générique (Ascenseur pour l’échafaud)
(1958) Henry Mancini – Main Title (Touch of Evil)
(1962) Nino Rota – Guido e Luisa – Nostalgico Swing (8½)
(1965) Laurie Johnson – Theme (The Avengers)
(1966) Peter Thomas Sound Orchester – Space Patrol (Raumpatrouille)
(1967) Ron Grainer – Main Titles (The Prisoner)
(1968) Lalo Schifrin – Main Title (Bullitt)
(1969) John Barry – Main Theme (Midnight Cowboy)
(1970) Quincy Jones – Main Title (They Call Me Mister Tibbs!)
(1973) Eric Weissberg + Steve Mandell – Dueling Banjos (Deliverance)
(1974) David Shire – Theme (The Conversation)
(1974) Jerry Goldsmith – Main Title – Love Theme (Chinatown)
(1975) Bernard Herrmann – Main Title (Taxi Driver)
(1975) Jack Nitzsche – Opening Theme (One Flew Over the Cuckoo’s Nest)
(1976) Philippe Sarde – Cour dimmeuble (Le Locataire/The Tenant)
(1977) Toru Takemitsu – Main Title (Sabita Honoo/Incandescent Flame)
(1981) Georges Delerue – Belmont (Garde à vue)
(1983) Willem Breuker – Busride 1 (De Illusionist)
(1984) Ennio Morricone – Poverty (Once Upon a Time in America)
(1984) John Lurie – Bella by Barlight (Stranger Than Paradise)
(1985) Ry Cooder – Main Title (Paris, Texas)
(1986) John Zorn – End Titles (She Must Be Seeing Things)
(1990) John Lee Hooker + Miles Davis – Coming to Town (The Hot Spot)
(1991) Tom Waits – Helsinki Mood (Night on Earth)

total time: 79’46

Revisited by Lucky.
Cover art by Lucky.
Dedicated to Karl Lippegaus and David Shea, from whom I learned a lot about soundtracks.

11 Gedanken zu „Luckys LPH 078 – Cineville Revisited (1944-91)

  • Lucky

    Miles Davis ist gegen Ende auch mit John Lee Hooker zu hören – von der genialen Filmmusik zu „Hot Spot“, ein Juwel, das ich dank einer Rezension von Karl Lippegaus in Sounds in den 90ern aufgestöbert habe. 🙂

    Miles hat Lippegaus übrigens ironisch „Oberführer“ genannt (in „Die Stille im Kopf“ nachzulesen).

    R.I.P., Miles.

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  • portfuzzle

    Da hast du vollkommen recht. „Hot Spot“ ist in der Tat ein Juwel und Karl hatte ein besonderes Verhältnis zu Miles Davis.

    Antwort
  • Pling-Plong

    Ja, „Die Stille im Kopf“ kann man, nicht nur wegen des Interviews mit Miles, gar nicht genug empfehlen. Ich lese auch nach Jahren immer wieder gerne in dem Buch.
    Mittlerweile besitze ich 2 Ausgaben davon, weil ich eine immer wieder verleihe…..

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  • Lucky

    Lippegaus‘ Interview war nicht in Sounds, sondern in Stereo oder Stereoplay.

    Ich habe von „Die Stille im Kopf“ die Nieswand-Auflage von 1991 (1995 gekauft). 1987 kam das Buch erstmals im Amman-Verlag heraus. Die 1991er-Auflage wurde dann „in großen Teilen völlig überarbeitet und erweitert“, wie es im Impressum heißt.
    Meine Frage: wie unterscheiden sich die Auflagen wirklich? Die Amman-Auflage hatte 316 Seiten, meine Nieswand-Auflage nur 256 Seiten. Was wurde da erweitert? Eine kleinere Schrift genutzt?
    Und gibt es neuere Auflagen mit deutlich anderem Inhalt? Vielleicht kann portfuzzles Kontakt zu KL da helfen… 🙂

    Grüße, Lucky

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  • portfuzzle

    Das ist ein sehr, sehr wichtiges Buch. Auch ich hatte mal 2 Exemplare. Das mit dem verleihen ist so eine Sache. Die E-Book Ausgabe lohnt sich auch. Als Bonusmaterial wurden dem E-Book 12 Interviews (in englischer Sprache) aus den Archiven des Autors beigefügt: Astor Piazzolla, Lee Konitz, Jack DeJohnette, Cassandra Wilson, Joshua Redman, Michel Portal und andere erzählen über ihr Schaffen und sind im Original zu lesen.
    Link zum E-Book: https://www.buecher.de/shop/lyrik–theater/die-stille-im-kopf-ebook-epub/lippegaus-karl/products_products/detail/prod_id/37215014/

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  • Lucky

    Ich lese gerade, dass der 2012-Auflage von Nieswand 12 Interviews in englischer Sprache als Bonusmaterial beigefügt wurden – „Astor Piazzolla, Lee Konitz, Jack DeJohnette, Cassandra Wilson, Joshua Redman, Michel Portal und andere“… Das lohnt fast, sich mal ein elektronisches Buch zu kaufen…

    Wurde auch schon damals vom Gastgeber hier erwähnt:
    https://radiohoerer.blogger.de/STORIES/2173408/

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    • portfuzzle

      Unbedingt. Dieses Interviews sind die 7 Euro definitiv wert. Im Prinzip bin ich gänzlich auf E-Books umgestiegen. Ich habe einfach keinen Platz mehr für neue Bücher im Hardcover.

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      • Lucky

        Ich bin gänzlich auf Büchern hängengeblieben, kein E-Book-Reader, kein Smartphone… ich werde alt… schön 🙂

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  • portfuzzle

    Dann bin ich wohl das komplette Gegenteil von Dir. Ich möchte meine elektronischen Hilfsmittel nicht mehr weglassen. Im Urlaub nehme ich mein Tablett mit und auf dem Smartphone ist genügend Musik gleich dabei.

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    • Lucky

      Ich höre Musik ausschließlich auf meiner 30 Jahre alten Stereoanlage – das kommt sie so heraus, wie ich sie liebe. Wenn meine Restfamilie mit ihrem Elektronikschnickschnack Musik hört, habe ich das Gefühl sie komme aus einer Blechdose, da vergeht mir die Freude am Hören. Wenn ich Esquivel höre, dann ich will ein extremes Stereobild, deshalb habe ich meine Boxen auch so weit wie möglich auseinandergestellt. Die Boombox meines Sohnes zerstört diese Musik. Da lausche ich lieber der Stille, oder den Vögeln.

      Antwort
  • Pling-Plong

    Tja, ich bin wohl auch ein alter altmodischer Mann…. 😉 E-Books sind platzsparend für Urlaub und Dienstreise, ersparen mir auch den Ankauf weiterer „Billy“-Regale…..
    Mehr Spass habe ich allerdings an richtigen Büchern aus Papier. Das hängt bei mir wohl (auch) am räumlichen Verorten der Inhalte auf die betreffenden Stellen in einem physikalischen Medium zusammen.
    Was mir an der Amman Erstausgabe besser gefällt ist das alphabetische Register am Ende.
    Macht einfach auch Spass, mal nach irgendwelchen Namen zu suchen und dann z.B. zu sehen was es von Herrn Fripp zu erfahren gibt.

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