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„Mascha und Werner“ Zwei Leben, zwei Zeiten

Mascha und Werner sind geistig behindert und im Alltag auf Hilfe angewiesen. Werner ist Mitte 80. Als Kind musste er in die „Mariaberger Heime“ auf die Schwäbische Alb.

Von Andrea Beer

Mascha und Werner sind geistig behindert und im Alltag auf Hilfe angewiesen. Mascha ist jüdische Russin und vor 13 Jahren mit ihren Eltern aus Kasachstan nach Süddeutschland eingewandert. Sie arbeitet als Verkäuferin und hat mit ihrem nicht behinderten Freund einen zweijährigen Sohn. Vieles ist für Mascha nicht einfach, aber vieles hat sie geschafft. – Werner ist Mitte 80. Als Kind musste er in die „Mariaberger Heime“ auf die Schwäbische Alb. 1940 erlebte er, wie seine älteren Mitbewohner von den sogenannten „Grauen Bussen“ abgeholt und in die nahe gelegene „Tötungsanstalt“ Grafeneck gebracht wurden. Vieles ist für Werner nicht einfach, aber vieles konnte er überwinden. – Zwei Leben zu zwei Zeiten. Zwei Menschen, die ihre Behinderung unterschiedlich meistern. Andrea Beer hat Mascha und Werner fast drei Jahre lang begleitet.

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© SWR 2, Feature,Produktion 2015

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