Mein Skelett und ich – Ein persönlicher Essay. Von Johannes Groschupf

Ohne Knochen wären wir nur ein Hautsack. Wir hätten keinen Halt und kämen keinen Schritt voran. Wir müssten uns ringeln wie die Würmer, durchs Wasser schweben wie die Quallen und wären kaum mehr als eine Pfütze. 

Einmal den Focus auf das Skelett gerichtet, schon wird es gruselig. Zu sehen am Día de muertos. – Johannes Groschupf geht in seinem Essay der Geschichte seiner eigenen Knochigkeit nach: „Ich sehe mich um in Berlin. Dreieinhalb Millionen verborgene Skelette sind in dieser Stadt unterwegs.“ Die Knochen: Ein memento mori, das wir gut verdeckt durch die Welt tragen …



© SWR 2, Essay, 15.5.2022

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