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„Meine erste Jazzplatte“ Wie ich zur improvisierten Musik fand (3) Musiker sprechen über Ihre Schlüsselerlebnisse

Die erste Jazzplatte – nicht erst im Zeitalter von Streaming und Download ist der Begriff vieldeutig. Es konnte früher auch eine Cassette gemeint sein, wie z. B. im Falle der Pianistin Julia Hülsmann, SWR-Jazzpreisträgerin 2016. Oder wie beim amerikanischen Saxofonisten Miguel Zenon, geboren auf Puerto Rico; seine Mutter hat ihm auf diese Weise ein Schlüsselerlebnis beschert.

Von Michael Rüsenberg

Tja, die Mutter. Sie kann auch, wie im Falle des Kölner Bassisten Robert Landfermann, durch den falschen Kauf etwas Richtiges tun. Und die Radioleute. Beim englischen Pianisten Elliot Galvin sowie bei der slowenischen Pianistin Kaja Draksler haben sie entscheidende Tonträger besorgt. Beim amerikanischen Gitarristen Wayne Krantz war es der Vater.

© SWR 2, Jazztime, 7.7.2018

Playlist:

Julia Hülsmann:
Sonnet 106
Julia Hülsmann, Piano
Torun Eriksen, Gesang

Bill Evans:
Beautiful Love/CD: Explorations
Bill Evans Trio

Miguel Zenon:
Jibaro/CD: Jibaro
Miguel Zenon

Charlie Parker:
Confirmation/CD: Jazz Master – Charlie Parker
Charlie Parker

Robert Landfermann:
Randnotiz/CD: Night Will Fall
Robert Landfermann

Pat Metheny:
Into The Dream/CD: Jim Hall & Pat Metheny
Jim Hall/Pat Metheny

Wayne Krantz:
Mosley/CD: Krantz Carlock Lefebvre
Krantz/Carlock/Lefebvre

Duke Jordan:
Jordu/CD: The Pollwinners
Barney Kessel/Shelly Manne/Ray Brown

Elliot Galvin:
Society Of Universal Harmony/CD: The Influencing Machine
Elliot GalvinTrio

Erroll Garner:
Mambo Carmel/CD: Concert By The Sea
Erroll Garner

Kaja Draksler:
To Jackie & James
Kaja Draksler

Miles Davis:
So What/CD: Kind Of Blue
Miles Davis

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