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„Musik quer zum Fortschrittsbegriff“ Wagnisse, Spielereien, Experimente

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Von Hanno Ehrler

Der Fortschrittsgedanke ist der Motor der meisten Geschehnisse im 20. Jahrhundert, auch in Kunst und Musik. Ihm folgten eine Reihe von Komponisten wie Arnold Schönberg oder Karlheinz Stockhausen, und auch die Musikgeschichtsschreibung orientiert sich an solchen Werken – zu Unrecht. Denn es gibt vieles gleichermaßen Wichtiges und Spannendes.

Die Musik des 20. Jahrhunderts war eine Epoche, in der frei und fantasievoll und sehr unterschiedlich mit der klingenden Materie gespielt wurde. Komponisten wie Erik Satie, Charles Ives oder Luc Ferrari schufen je ganz eigenwillige musikalische Universen, und die Pop-, Rock- und Technomusik setzte musikalisch und ökonomisch höchst erfolgreich dem klassischen Komponieren etwas ganz anderes entgegen.

 

© Deutschlandfunk, Musikszene,18.7.2016

 

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