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Musikerin Chocolate Remix auf Tournee „Sexpositiv sells“

Von Mika Backhaus. Chocolate Remix rappt über soziale Missstände in Argentinien und über lesbische Lust. Sie veränderte damit den als sexistisch geltenden Reggaeton.

Der Song „Como me gusta a mi“ (Wie es mir gefällt) zeigt, was „Choco“ begehrt: Frauen, die ihre Hüften kreisen lassen und die „verbotene Frucht“ essen wollen. Akustisch und visuell geht es so explizit um Sex, dass man vorher sein Alter bestätigen muss. Mit 1,5 Millionen Aufrufen ist es der populärste Song von Chocolate Remix auf Youtube, bei Spotify führt „Ni una menos“ (nicht eine weniger) mit 2,2 Millionen Streams.

Die Themen sind für Reggaeton ungewöhnlich und andere Songs deutlich bekannter. Videos von Karol G haben mehr als eine Milliarde Aufrufe. Der Song „Despacito“ von Luis Fonso und Daddy Yankee ist sogar der am zweithäufigsten gesehene Clip mit mehr als 8,5 Milliarden Klicks. Reggaeton ist eine Mischung aus Reggae, Dancehall, Elementen von HipHop und Rap sowie anderen lateinamerikanischen Einflüssen und elektronischer Musik.




© TAZ, Kultur, Musik, 12.8.2024

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