Musiktipps

Nachlass von David Bowie nun zugänglich „Der Thin White Duke zwischen Gothic und Gossip“

Von Stephanie Grimm (TAZ). Konzertmitschnitte, Archivzugänge und ein Buch über den Besuch des britischen Popstars in einer Psychiatrie ermöglichen neue Zugänge zu Bowies Œuvre.

„David Bowie Will Never Die“ heißt ein Track der Techno-Produzentin Pilocka Krach von 2013. Drei Jahre später starb Bowie dann doch. An einem Punkt aber sollte die Berliner Musikerin recht behalten. Von den Welten, die Bowie geschaffen hat, gehen immer wieder kleine oder größere Inspirationswellen aus – bis heute.

So ist mit „I Can’t Give Everything Away 2002–2016“ gerade das finale Boxset der „Era“-Reihe veröffentlicht worden. Eine Serie, die chronologisch durch das Gesamtwerk von David Bowie führt, zum Reinschnuppern geeignet, aber auch für Hardcore-Fans interessant wegen Bonusmaterial. Ein Schmankerl ist der bislang unveröffentlichte Mitschnitt vom Montreux Jazz Festival 2002. An diesem Abend kam als Zugabe sein Album „Low“ (1977) in voller Pracht zur Aufführung.

© TAZ, Kultur, Musik, 18.9.2025

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