„Nachts im Ozean“ Hörspiel von Michel Decar

Autor M reist zur Premiere seines Stückes nach Montevideo. Doch das Theater existiert gar nicht, dafür entwickelt sich ein Drama, das er so nie geschrieben hat und das vollkommen aus dem Ruder läuft.

Ein absoluter Glücksfall: Autor M erhält einen Stückauftrag für eine Bühne in Uruguays Hauptstadt Montevideo. Beim Schreiben kommt er gut voran, und sein Drama „Nachts im Ozean“ wird inszeniert. Auftraggeber C zahlt gut und pünktlich, er spendiert sogar Flug und Hotelzimmer zur Premiere in Montevideo. Hier endet die Glückssträhne jedoch abrupt. Das Theater existiert nicht, dafür taucht die Agentin N auf, knackt Ms Handy und gewinnt Kontrolle über sein Konto und alle seine Netzwerke. M wachsen die Geschehnisse zunehmend über den Kopf, und es entwickelt sich ein Drama, an dem er nicht mitgeschrieben hat.



Nachts im Ozean
Hörspiel von Michel Decar
Regie: der Autor
Mit: Lukas Darnstädt, Lisa Hrdina und Bernhard Schütz
Komposition: Lukas Darnstädt
Ton und Technik: Alexander Brennecke, Jan Fraune, Gunda Herke und Robert Stokowy
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019

© Deutschlandfunk Kultur, Hörspiel, 3.11.2021

Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, ist Autor und Regisseur. Seine Stücke wurden an zahlreichen Theatern im In- und Ausland inszeniert (u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Residenztheater München, Schauspielhaus Zürich) und mit Preisen ausgezeichnet. Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur u.a.: „Jonas Jagow“ (2014), „Schere, Faust, Papier“ (2016, Hörspiel des Monats Januar 2017), „Rex Osterwald“ (2021). 2020 lief sein Film „Europa zum Beispiel“ im Wettbewerb des Max Ophüls Preises. Nach „Tausend deutsche Diskotheken“ (2018) erschien 2021 sein zweiter Roman „Die Kobra von Kreuzberg“.

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