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„Nietzsche in New York“ Der französische Verleger Sylvère Lotringer

Von Jean-Claude Kuner. Die US-amerikanische Subkultur der 80er- und 90er-Jahre war durchsetzt von französischer Theorie: Baudrillard. Virilio, Foucault, Deleuze & Guatarri.

Aber wie kam der Poststrukturalismus in die Staaten? Durch Sylvère Lotringer. Der verlegte die Franzosen und lud sie zu Happenings und Tagungen nach New York. Und: Er interviewte sie alle.

1938 geboren, überlebt er als verstecktes jüdisches Kind unter falscher Identität den Krieg in Frankreich. Eine Erfahrung, die sein gesamtes Leben beeinflusst. Aus dem Hintergrund heraus agiert er in den USA wie ein Auslandsagent in Sachen Kultur.



© SWR 2, Feature, 29.1.2023

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