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Pantheon der Neuen Musik [03] Xenakis

Von Anja Renczikowski (WDR 3). Kaum ein Komponist hat Musik und Architektur so eng miteinander verbunden wie Iannis Xenakis. Baukunst und mathematische Disziplinen waren für ihn Inspiration für seine Musik, gleichsam übertrug er seine Klangskulpturen in die Architektur.

Skizzen und Berechnungen des Philips Pavillons der Brüsseler Weltausstellung 1958, den er gemeinsam mit dem Architekten Le Corbusier konzipierte, übertrug er auf Musik, die wie plastische geformt den Raum erfüllt. In der Verbindung von mathematischen und philosophischen Prinzipien sowie den Ideen der griechischen Antike entwickelt seine Musik einen archaisch anmutenden und mitunter rauschhaften Klangsog.

Metastaseis (1954) für Orchester
Orchestre Philharmonique Du Luxembourg, Arturo Tamayo (2006)

Akrata (1964-65) für 16 Bläser
Orchestre Philharmonique Du Luxembourg, Arturo Tamayo (2004)

Tetras (1983) für Streichquartett
JACK Quartet (2009)

Pléiades: Mélanges (1979) für sechs Schlagzeuger
Les Percussions De Strasbourg (1988)

Concrète PH (1958) für Tonband

© WDR 3, Studio Neue Musik, 05.10.2025

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