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„Points“, die elektroakustische Musik der Komponistin Ruth Anderson (1928-2019)

Die aus Montana stammende Komponistin Ruth Anderson studiert u.a. bei Darius Milhaud und Nadia Boulanger in Paris. Anfang der 1960er Jahre belegt sie einen Kurs am Columbia-Princeton Electronic Music Center. Von Christian Schröder.

Und Studioleiter Vladimir Ussachevsky ermutigt sie, eigene elektronische Musik zu kreieren. 1968 gründet sie an der City University of New York das Hunter College Electronic Music Studio – eines der ersten amerikanischen Studios für elektronische Musik, das von einer Frau initiiert und geleitet wird. Hier entstehen einige von Andersons einflussreichsten Werken. Sie beschreibt ihre Arbeit als Entwicklung „aus einem Verständnis von Klang als Energie, die den eigenen Seinszustand beeinflusst. Dies sind Stücke, die dazu gedacht sind, die Ganzheit des Selbst und die Einheit mit anderen zu fördern.“ Ruth Anderson, die im November 2019 gestorben ist, hinterlässt ein relativ kleines, aber signifikantes Werk elektronischer Musik.



© HR 2, The Artists Corner, 11.6.2022

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