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„Privileg, Zwang, Identität“ Der Mensch als Staatsbürger

Staatsbürgerschaft regelt Rechte und Pflichten eines Menschen in einem Staat. Sie ist Privileg und Zwang zugleich – und Teil der Identität eines Menschen. Wer keine hat, ist gefährdet, gilt als gefährlich und muss auf alle Rechte verzichten. Welche Zukunft hat das Konzept?

Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Während die Mehrzahl der Menschen in den entwickelten Demokratien vergleichsweise entspannt und selbstverständlich mit ihrer Staatsbürgerschaft umgeht, gibt es von rechts wie von links Widerstände: Die rechte Opposition verweigert etwa der Bundesrepublik die Legitimation, und eine Gruppe deklariert sich selbst als „Reichsbürger“, als Bürgerinnen und Bürger eines Deutschland in den Grenzen, die vor dem Ersten Weltkrieg galten.

Die linke Opposition dagegen postuliert universale Rechte und Werte und verlangt den Weltbürger und die Weltbürgerin als Alternative zum Staatsbürger. Das Konzept der Staatsbürgerschaft hat eine Geschichte, deren große Zeit parallel zur Entwicklung der Nationalstaaten verläuft, und eine durchaus konfliktreiche Gegenwart, in der eine „falsche“ Staatsbürgerschaft über Leben und Tod entscheiden kann….

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Privileg, Zwang, Identität – Der Mensch als Staatsbürger.

Von Markus Metz und Georg Seeßlen.

Mit Frauke Poolman, Bernd Reheuser und Martin Bross.

Technik: Andreas Fulford.

Regie: Anna Panknin. Redaktion: Wolfgang Schiller.

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