„Punkt Festival 2021“ Henning Bolte blickt auf die Höhepunkte des Festivals zurück.

Der Live-Remix ist das Schlüsselelement und Markenzeichen des Punkt-Festivals in Kristiansand, Südnorwegen, das nun schon zum 17. Mal stattfindet. Das Leben selbst wurde durch die COVID-Pandemie, die zu Beginn des Jahres 2020 zuschlug, stark verändert. Sie hat bei Punkt ihre Spuren hinterlassen. Dennoch gelang es Punkt, die Kontinuität mit verkleinerten Ausgaben in den Jahren 2020 und 2021 zu sichern.

Strikingly Punkt took no recourse to streaming. The scaled-down edition 2020 took place live with a reduced audience and a line-up of artists almost exclusively from Norway. This worked due to its character as a personal meeting place in a family- atmosphere, which through all the years has been the basis of the creative work of the festival. This year’s edition had no seminars, no art exposition and only very few musicians from abroad, namely electronic musician Alessandra Bossa from Italy and cellist Svante Henryson from Sweden, but it worked its way to the former range and reach of previous editions. The Punktheads are looking forward to how lost territories will be regained.

A positive side-effect of the 2020 edition was the use of a new comfortable location for Punkt concerts: STUP on the top floor of the completely renovated Hotel Norge. The hall occupies the entire top floor and has a panoramic view of the city and the sea due to its large-scale glazing on both of its long sides. It was used for the concerts and its live remixes this year too, with the exception of the opening concert.



Punkt 2021 war eine vorläufige, kleinere Ausgabe, die auf ihrem starken Survival-Kit basierte und Eivind Aarsets „Phantasmagoria“-Ausflüge als magischen Leuchtturm in den Ozeanen des Sounds hatte. Aarset setzte ein hell leuchtendes Zeichen, indem er Vergangenes neu mischte und in der Gegenwart stark in Richtung Zukunft umdefinierte. Punkt 2021 setzte auch ein Zeichen, indem es mit kreativen musikalischen Verästelungen und Erzählungen neuer Generationen aufwartete, wie sie von Benedikte Kløw Askedalen, Harpreet Bansal, Lars Kristian Lia und der Jazzland-Truppe dargeboten wurden. Nach zwei überwiegend einheimischen Ausgaben freuen sich Punkt-Liebhaber auf neue wagemutige, genreübergreifende und herausfordernde Musiker aus dem In- und Ausland, um inspirierende interdisziplinäre Verbindungen und neue Sichtweisen auf alte Stichworte und Schuhe zu vertiefen.© Alle Texte und Fotos: Henning Bolte

Discography

Eivind Aarset 4—Phantasmagoria, or A Different Kind of Journey. Jazzland Recordings
Haarpret Bansal— Movements— Jazzland Recordings
Dark Star Safari—Walk Through Lightly. Arjunamusic
Håkon Kornstad Trio—For You Alone. Jazzland Recordings
Lilja—Marble. Jazzland Recordings
SKRIM—The Crooked Path. Hubro
Tortusa (John Derek Bishop)— Bre. Jazzland Recordings

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