Trompete, Bass, Schlagzeug – auf den ersten Blick wirkt diese Instrumentierung spröde. Doch die Band Interzone um den Trompeter Mario Rom sind das genaue Gegenteil: abenteuerlich, spannend und dabei höchst unterhaltsam. Selten hat ein junges europäisches Trio für derart einhellig euphorische Reaktionen gesorgt. Von Karsten Mützelfeld.
Ein frischer Parforceritt durch Bop, Avantgarde, Funk und vieles mehr. Vor zehn Jahren gründete der Österreicher Mario Rom als primus inter pares Interzone. So offen die Musik, so vieldeutig sind die CD-Titel: „Nothing is True“, „Everything is Permitted“, „Truth is Simple to Consume“. Zum Jubiläum erscheint „Eternal Fiction“, mit dem Interzone nach unzähligen Auftritten und Tourneen durch die ganze Welt die Erträge ihrer Langzeitbeziehung ernten. Zusammen mit dem Bassisten Lukas Kranzelbinder gehört der Trompeter auch zu Shake Stew, einer weiteren aufregenden und energiegeladenen Band, die derzeit für Furore sorgt. Seit Ende 2019 ist Mario Rom Professor an der Anton Bruckner Privatuniversität – dort, wo er einst selbst studiert hat.
"Everything is Permitted" ist das Motto des österreichischen Trios Mario Rom's Interzone, das raue, schamanistisch angehauchten Bop-Groove genauso beherrscht wie…