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„So viele Träume“ Das Sendungsbedürfnis des Felix Rexhausen

„Schon immer saß – einer inoperablen Geschwulst gleich – in Rexhausen ein Traum davon, wie das Leben in der Welt wohl sein müsste“ – schreibt er selbst, der Autor Felix Rexhausen, in seinem eigenen Nachruf mehr als 20 Jahre vor seinem Tod.

Von Thomas Pfaff

Seine Radio-Glosse „Mit Bayern leben“ provoziert 1963 den ersten großen bundesdeutschen Satireskandal. Im Buch „Lavendelschwert“ beschreibt er einen fiktiven Umsturzversuch Homosexueller gegen die spießig-rigide Nachkriegsrepublik. Es macht ihn zum Vorreiter der Schwulenbewegung. Das Anecken wird Felix Rexhausen zum Lebensprinzip. Eine Zeitlang hat er damit großen Erfolg. Später weniger. Auf jeden Fall hört er sich gern reden und weiß das auch: „Er aß jeden Morgen Orangenmarmelade auf Quark und jeden Nachmittag Kuchen, er empfand die meisten Leute als langweilig, außer wenn sie ihm zuhörten. Er galt als Satiriker. Er ist tot.“ Vor 25 Jahren, am 6. Februar 1992 ist er gestorben.

Manuskript

© SWR 2, Feature, 6.2.2017

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