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Studio Neue Musik: Transition [1] / Werke von Ondřej Adámek, Elliott Carter, Bernhard Gander, Vito Zuraj und Kaja Saariaho

Er bildet meist die Basis, das rhythmisch-harmonische Fundament, fehlt ergo in kaum einem größeren Ensemble. Seine Herkunft ist indes ungewiss bis umstritten, lässt sich weder der Violin- noch der Gambenfamilie eindeutig zuweisen, vereint er doch Elemente beider.

Der Kontrabass ist das massigste aller Streichinstrumente, scheint zu immobil, um solistisch zum Einsatz zu kommen. Doch in den Händen eines Virtuosen wie Paul Cannon entfaltet es ungeahnte, perkussive, ja zuweilen auch gesangliche Facetten.
Der Kontrabassist des Ensemble Modern, der in seiner Heimat, im texanischen Houston und in Paris studierte, spielt hier Solostücke, aber auch Kammermusik im Zusammenwirken mit wechselnden Partnerinnen. Werke von stilistisch sehr unterschiedlichen Komponistinnen wie Ondřej Adámek, Elliott Carter, Bernhard Gander, Vito Zuraj und Kaja Saariaho.



© WDR 3, Studio Neue Musik, 23.5.2021

Bernhard Gander
Take Five for Three (2019) für Kontrabass und 2 Schlagzeuger

Elliott Carter
Figment III (2007) für Kontrabass solo

Vito Žuraj
La femme 100 têtes (2015) für Sopran und Kontrabass

Kaija Saariaho
Folia (1995) für Kontrabass und Elektronik

Ondřej Adámek
Chamber Noîse für Cello und Kontrabass

Paul Cannon – Kontrabass, Rinnat Moriah – Sopran, Eva Böcker – Cello, Rainer Römer und David Haller – Schlagzeug, Felix Dreher – Elektronik

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