KI-Tools fluten Streamingdienste oder Sie bedienen sich selbst an den tiefen Taschen
Von Kristoffer Cornils (TAZ). Spotify will KI-Remixtools für User zulassen. Mit dem Musikkonzern Universal hat sich das schwedische Unternehmen bereits geeinigt. Braucht es das überhaupt?
Streamingplattformen werden mehr und mehr mit KI-Musik geflutet. Rund 75.000 Stücke, die mithilfe von Computerprogrammen wie Suno generiert sind, werden laut des französischen Streamingdienstes Deezer aktuell dort hochgeladen – und zwar jeden Tag.
Teile des Publikums wollen das nicht hinnehmen. Deshalb reagieren Plattformen. Deezer entfernt KI-Musik aus redaktionellen und algorithmischen Empfehlungen und kennzeichnet sie deutlich, ähnlich geht Qobuz vor. Beim deutschen Service Rokk wird KI-Musik sogar gelöscht.
© TAZ, Kultur, Musik, 28.5.2026