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„Talking Horns“ 28. Internationale St. Wendeler Jazztage

Tröten, die Geschichten erzählen? Witzelnde und frohlockende Blechinstrumente? Sprechende Hörner? Ja, die gibt’s wirklich. Und diese Talking Horns haben allerlei Geschichten aus den unterschiedlichsten Klangwelten zu erzählen.

 

Hier ist für jeden etwas dabei. Bei dem Kölner Quartett kommt der Jazzfan ebenso auf seine Kosten wie der Kammermusikfreund oder der Posaunenchoranhänger. Im Jazz verwurzelt, unbeeindruckt von Genregrenzen, reißt die Band das Publikum mit ihrer Spielfreude und ihrem musikalischen Humor mit. Da wechseln sich Homo- und Polyphonien ab, lyrische Parlando-Ausschweifungen folgen auf punktgenaue polyrhythmische Passagen. Im permanenten Rollen- und Instrumentenwechsel wird aus dem Quartett eine ganze Big Band. Rhythmusgruppe? Nicht erforderlich, wenn das Sousaphon oder das Tenorsaxophon als unermüdlicher Groove-Generator wirken, auf dessen spritzigen Rhythmus-Fundament die restlichen Musiker ein Ohrwurm verdächtigtes Motiv nach dem anderen aufbauen. Und das, ohne dabei je fad zu werden und das stets auf hohem technischem und musikalischem Niveau.

Achim Fink –  Posaune, Tenorhorn, Basstrompete, Tuba, Percussion
Andreas Gilgenberg – Saxophon, Flöten, Bassklarinette, Percussion
Stephan Schulze – Posaune, Tenorhorn, Tuba, Flügelhorn, Percussion
Bernd Winterschladen –  Tenor- und Baritonsax, Bassklarinette, Percussion

© SR 2, Jazz Now,

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