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„Tango Crash“ Aufnahme vom 3. Juli 2010 vom Traumzeitfestival, Duisburg

Sie begeistern mit komplexen, elektronischen, aggressiv-konstrastreichen Klangbildern. Tango Crash aus Buenos Aires und Deutschland macht den argentinischen Tango zum Ausgangspunkt eines Experiments.

Mit Cecilia Aguirre

Tango Crash: das ist eine Art Röntgenaufnahme der sehr persönlichen Geschichte der Emigration des Keyboardersund Videokünstlers Daniel Almada und des Cellisten und Sängers Martín Iannaccone von Argentinien nach Europa. Mit Tango Crash erzählen sie ihre Geschichte von Ursprüngen, Einflüssen und neuen Erfahrungen. Besonders die Nullerjahre haben den Tango weltweit verändert, ihn mit den elektronischen Beats in die Clubszene katapultiert. Tango Crash hat von dieser Welle profitiert, ohne je auf eine kommerzielle Ausrichtung zu schielen. Rhythmische und melodische Komplexität, Wortspielereien in den Lyrics, das hat alles etwas mit den Hörgewohnheiten von Almada und Iannaccone zu tun, die in den Sechzigerjahren geboren wurden und mit Rock und Jazz aufgewachsen sind. Almadas Anspruch: eine organische Musik zu machen, die von sehr unterschiedlichen Orten kommt und die Swing besitzt.

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© WDR 3, Jazz & World, 21.11.2018

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