VerhoovensJazz Release Tipp: Sylvain Rifflet – We want Stars
Es ist eine rhythmisch aufregende Arbeit mit interessanten Wendungen, zwischen den Zeilen, über den Zeilen in den Zeilen – besonders Mǎmǎhūhū hat es mir angetan – eigentlich eine Fingerübung, entwickelt das Stück eine eigene Dynamik, die gesteuert vom Basslauf auf den Keyboards und dem intensiven Drive des Schlagzeugs aufdreht bis zum freien Spiel über etwaigen Hamonika-Geräuschen hinaus.
Sylvain Rifflet beschreibt die Musik auf seiner Website so: Hier besteht das einzige Konzept darin, dass es ein Trio mit Synthesizern ist. Ich kann keine Musik in der Abstraktion schreiben. Ich kann kein Stück schreiben, bei dem ich mir sage: „Ich werde sehen, mit wem ich es spiele“. Wenn ich für Alphabet, Mechanics, Troubadours oder Aux anges schreibe, bitte ich Benjamin Flament, mir den Zustand seines Sets (das sich ständig verändert) aufzunehmen, und gehe dann von den Klängen aus. Hier habe ich genau das Gleiche gemacht, aber mit Synthesizern.
© VerhoovensJazz, 11/2024