„Vom Ballroom zur Concert Hall“ Der Klarinettist und Orchesterleiter Woody Herman

Woodrow Charles Thomas Herman (1913 – 1987), Jazzklarinettist, Sänger, Bandleader – und vor allem ein großartiger Orchester-Organisator, der immer wieder neue Bands zusammenstellte, die sich durch einen neuen, eigenen Sound auszeichneten.

Mit Lothar Jänichen

Seine Bands nannte Herman „Herds“, also „Herde“, angefangen bei der ersten Herd 1943 bis zur „New Thundering Herd“ in den 80er-Jahren. Und jedes Mal, wenn er eine neue Herde zusammengetrieben hatte, pflegte er die vorausgegangene noch einmal zu würdigen: „Es war eine prächtige Band“, sagte er dann, oder: „Es war eine aufregende Band, auf die ich immer stolz sein werde.“ Doch mit jeder neuen Herde, so schien es, hatte er „irgendwie sogar noch mehr Spaß“ als mit den anderen Bands zuvor. Vom SwingBebop, bis zum Jazzrock haben seine Orchester das ganze Jazzrepertoire durchgespielt. Und auch in der E-Musik hat Woody Herman seine Spuren hinterlassen: in Igor Strawinskys „Ebony Concerto“, uraufgeführt 1946 in der New Yorker Carnegie Hall.


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© WDR 3, Jazz & World, 12.12.2017

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