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Vom Exil zurück in die Heimat: Jazz aus Südafrika

Nduduzo Makhathini, der junge Pianist, Komponist und Schamane aus Südafrika steht in einer Tradition südafrikanischen Jazz, die sich zu Zeiten der Apartheid vor allem im britischen Exil entwickelt hat. Mit Niklas Wandt

Lokale Musikpraxen der Townships und Dörfer trafen schon in der Musik des Trompeters Hugh Masekela, des Pianisten Abdullah Ibrahim und der Band The Blue Notes ganz wunderbar auf den modernen Jazz etwa John Coltranes – die Musiker der Blue Notes waren im Londoner Exil auch maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der freien Improvisation. Aus dieser Band hat leider nur Schlagzeuger Louis Moholo das Ende der Apartheid erlebt – erst damals, ab Mitte der 1990er Jahre, konnte sich der Jazz in Südafrika frei entfalten, bis zur heutigen, lebendigen Szene. Eine Stunde mit aktuellen Aufnahmen, vor allem aber historischen Einspielungen des südafrikanischen Exiljazz der 1960er bis 80er Jahre.



Abantwana Belanga | 7:00
Nduduzo Makhathini

Blues for Afrika | 6:19
Bheki Mseleku

Gold | 4:26     
Hugh Masekela

Ntsikana’s Bell | 6:05 
Dollar Brand Duo

Mra | 5:02      
Brotherhood of Breath

Ithi Gqi | 8:12
Louis Moholo

Little Red Riding Hood Hit The Road | 6:00 
Robert Wyatt

We Nduna | 6:00
The Blue Notes

© WDR 3, Jazz, 21.3.2023

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