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„Vom Kino in den Konzertsaal“ Zum 50. Todestag von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

Mit Michael Stegemann. Sein erstes Geld verdiente Dmitri Schostakowitsch als Stummfilm-Pianist in verschiedenen Leningrader Kinos – da hatte er mit 17 Jahren gerade sein Klavierstudium am Konservatorium abgeschlossen.

Neben dem Komponieren blieb er dem Klavierspiel sein Leben lang treu; zahlreiche Aufnahmen aus den 1940er und -50er Jahren dokumentieren seine Virtuosität und seinen kraftvoll-satten Anschlag, aber auch seinen Witz und seine Sensibilität – als idealer Interpret seiner eigenen Werke. Zum 50. Todestag des Komponisten (am 9. August) präsentieren die „Historischen Aufnahmen“ Dmitri Schostakowitsch als Solisten, Kammermusiker, Liedbegleiter und Konzertpianisten – unter anderem vierhändig mit Mieczysław Weinberg im wild-grotesken Scherzo seiner zehnten Symphonie.

© Deutschlandfunk, Historische Aufnahmen, 7.8.2025

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