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Werner Herzog: Das Recht, offline zu sein

Ein Kommentar von Donata Künßberg (TAZ). Die Welt funktioniert kaum noch ohne digitale Hürden. Selbst Werner Herzog musste sich dem App-Zwang beugen. Es braucht ein Recht auf analoges Dasein.

Eingebettet in die Maslow’sche Bedürfnispyramide, liegt das Internet neben Wasser, Nahrung und Schlaf bei den Grundbedürfnissen. Ein Report meiner Bildschirmzeit zeigte kürzlich einen Tagesdurchschnitt von zehn Stunden und 58 Minuten an: Ich bin immer erreichbar, immer online.

© TAZ, Gesellschaft, Alltag, 12.10.2025

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