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R.I.P. Robbie Shakespeare: „Tektonische Basslinien“ von Andrian Kreye und andere Nachrufe

Der Produzent und Bassist Robbie Shakespeare ist tot, der Grace Jones groß gemacht hat und Superstars wie Mick Jagger, Bob Dylan und Madonna das Grooven beibrachte.

Robbie Shakespeare ist tot. Jamaikas Kulturministerin Olivia Grange gab die Meldung mit dem Zusatz bekannt, dass sie „schockiert und traurig“ sei. Was sicher nicht untertrieben ist, nachdem der Bassist als eine Hälfte des Produzentenduos Sly & Robbie mit dem Schlagzeuger Sly Dunbar die Geschichte der Popmusik von Jamaika aus mindestens so stark umgeschrieben hat wie sein Landsmann Bob Marley.

Shakespeare und Dunbar gehörten in den Siebzigern zum Personal des Channel One Studios, in dem aus der jamaikanischen Popmusik das Weltphänomen Reggae wurde. Ersten Weltruhm bekamen sie (und man muss bei einer so symbiotischen Zusammenarbeit auch im Nachruf nur des einen von beiden schreiben), als sie mit dem Sänger Peter Tosh 1978 im Vorprogramm der Rolling Stones auf Tour gingen. Sie machten sich bald schon als Taxi Gang und Produzentenduo selbständig.



© Süddeutsche Zeitung, Kultur, 10.12.2021



Zum Tod von Robbie Shakespeare: Magier des Dub-Sounds von Harry Nutt.


Das Reggae-Rückgrat der Popmusik. Von Jan Wiele.

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