Musiktipps

Berthold Seliger: Die Hölle in uns

Die Verweigerung des »Immer weiter«: Martin Grubinger verabschiedet sich von Berlin mit einem sensationellen Konzert.

Martin Grubinger ist einer der herausragenden Solisten in der Musikszene unserer Zeit. Als Schlagzeugvirtuose ist er eine Art Urmusiker, für den weder künstlerische noch spielerische Grenzen zu existieren scheinen und der sich mit unwiderstehlichem Elan und bei gleichzeitig höchster künstlerischer Integrität aktueller Werke annimmt. Und jetzt, wenige Monate vor seinem 40. Geburtstag, nimmt Martin Grubinger Abschied von den Konzertbühnen der Welt – sein Berliner Abschiedskonzert am Wochenende war an zwei bemerkenswerten Abenden in der Philharmonie zu erleben.

Abschied? Mit noch nicht einmal 40 Jahren? Auf dem Höhepunkt seiner Karriere? Wie das? Möglicherweise gibt gerade das phänomenale Konzert, das Grubinger letztes Wochenende als Gast des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) unter dem Dirigenten Andris Poga spielte, eine schlüssige Antwort auf die Entscheidung. Doch davon später mehr.



Das Konzert gibt es zum Nachhören bei: dso-player.de, das lesenswerte Programmheft kann unter https://kurzelinks.de/bznf kostenlos heruntergeladen werden.

© nd-aktuell, Kultur, 31.1.2023


(Visited 112 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.