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ACHT BRÜCKEN 2023: Bernhard Gander

„Evil Elves“ – böse Elfen versetzt Bernhard Gander in einen Heavy Metal-Rausch: Das Raschèr Saxophon Quartett und das Gürzenich-Orchester begeben sich in eine Welt rhythmischer Exzesse und kraftstrotzender Klänge mit Bruckners Sechster als Widerpart.

Bis auf einen Streifen Haare kahlrasiert, die Arme voller Tattoos: der österreichische Komponist Bernhard Gander ist eine echte Ausnahmeerscheinung in der Neue Musik-Szene. Auch musikalisch: „Gute Musik“, sagt Gander, „soll mir die Schädeldecke wegfetzen.“ Er sprengt jegliche Genregrenzen und verbindet neueste Klangwelten mit Heavy Metal-Sounds: Das Gürzenich-Orchester und François-Xavier Roth lassen bei der Uraufführung von „Evil Elves“ seine bösen Luftwesen auf dem Vulkan ihre musikalischen Orgien feiern. ŠRiesige Klangbögen dann als Kontrast bei Anton Bruckners sechster Sinfonie: ein weiteres Werk im Konzert- und Aufnahme-Zyklus sämtlicher Bruckner-Sinfonien von François-Xavier Roth, bei dem der Chefdirigent des Gürzenich-Orchesters die utopischen Seiten von Bruckner entdecken möchte.


Bernhard Gander: Evil Elves

Raschèr Saxophon Quartett spielt Bach

Bernhard Gander: Evil Elves: Level Eleven für Saxofonquartett und Orchester, Uraufführung
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur (nicht beim Mitschnitt dabei)
Raschèr Saxophon Quartett;
Gürzenich-Orchester Köln,
Leitung: François-Xavier Roth
Aufnahme aus der Kölner Philharmonie

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