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Akademie der Künste protestiert gegen mögliche Fusion von 3sat und Arte

Die Pläne der Bundesländer zu einer Fusion von 3sat und arte ziehen weiterhin Aufregung nach sich. Die Akademie der Künste wertet den Vorschlag als Beleg dafür, dass bei der Kultur als erstes gespart wird.

 Sie erkennt zwar die Reformbedürftigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an, hält aber fest: Der jetzt vorgelegte Entwurf für einen neuen Medienstaatsvertrag enthalte Passagen, die das Kulturangebot in Deutschland gefährdeten. Es sei insgesamt eine Verarmung und Verflachung ausgerechnet im Bereich Kultur, Bildung und Wissenschaft zu beobachten. Der Verband der deutschen Filmkritik weist darauf hin, dass eine Auflösung von 3sat auch einen Wegfall wesentlicher Arbeits- und Veröffentlichungsmöglichkeiten für den Kulturjournalismus bedeuten würde. Vor diesem Hintergrund startete die Kulturjournalistin Katja Riha eine Petition zur Rettung von 3sat. Sie wurde bisher von 105.000 Menschen unterzeichnet.

Und hier – die für uns einzelne wohl pragmatischere Variante – ist eine Petition zum Erhalt von 3Sat, die jede(r) unterzeichnen kann und sollte:



© Deutschlandfunk Kultur, 9.10.2024

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