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„Archive als Widerstand“ Aktuelle Überlegungen zum Dokumentieren des Zeitgenössischen

Von Sophie Emilie Beha. In zeitgenössischen Musikszenen wächst heute neues und divergentes Bewusstsein in Bezug auf das Speichern der eigenen Arbeit.

Längst geht es nicht mehr nur um Tonträger und Partituren, vielmehr steht die Frage nach dem Dokumentieren gesellschaftlicher Wirklichkeiten, in denen sich Schaffensprozesse und Aufführungen ereignen und Gefühle wie Erfahrungen auslösen, im Fokus.

Birgt das Archivieren dann folglich Elemente von Widerständigkeit – beispielsweise, wenn das Archivgut Querstände zu herrschenden Narrativen oder Institutionen ausdrückt? Etwa, indem es Marginalisiertes artikuliert, eigene Ansprüche artikuliert oder nach Räumen verlangt, in denen alles gehört und diskutiert werden kann? Autorin Sophie Emilie Beha sprach mit der Klangforscherin Salomé Voegelin, der Kuratorin Agustina Andreoletti und den Komponisten meLê yamomo und Yair Klartag.



© Deutschlandfunk, Musikszene, 21.1.2025

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