Mitte der 1930er Jahre stand die Live-Musik in New York und in den anderen Städten in voller Blüte. Allabendlich spielten so viele Bands…
In 40 Jahren als Bandleader verfolgte Stan Kenton die Vision eines auf Jazz basierenden Konzert-Orchesters, das komplexe Arrangements auf dem Niveau von „seriöser Musik“ spielte.
Mit Hans W. Ewert
Dabei weist Kentons Arbeitsnachweis eine enorme stilistische Bandbreite auf: auf das 39-köpfige „Innovations of Modern Music Orchestra“ aus den Jahren 1950/51 folgte eine eher swingende Band mit Solisten wie Maynard Ferguson, Conte Candoli, Zoot Sims oder Lee Konitz. Die beginnenden 1960er-Jahre feierte er im „Neophonic Orchestra“ mit dem exaltierten Klangbild von vier Mellophonen, und wenige Jahre später standen junge Ensembles im Zentrum seines Schaffens, deren enthusiastische Musiker den Job bei Kenton als Höhepunkt ihrer Karriere sahen.
In WDR 3 Jazz & World gibt Hans W. Ewert einen Überblick über die wichtigsten Plattenaufnahmen des Bandleaders Stan Kenton aus vier Jahrzehnten.
© WDR 3, Jazz & World, 3.7.2017
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