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„Bandsalat, liebevoll zubereitet“ Die Kassette zwischen Nostalgie und Renaissance

Die vom Erfinder Lou Ottens 1963 vorgestellte Kompaktkassette, ein Tonträger zur elektromagnetischen analogen Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonsignalen, ist aus unserem Alltag weitgehend verschwunden. Bis auf wenige Nischen, in denen sie sich hält.

Von Jan Decker

In Autoradios zum Beispiel oder als Hörspiel- und Hörbuchkassette für Kinder. Kinderleicht ist ihre Bedienung: Einlegen in das Kassettenfach, „Play“ drücken, los geht’s. Und robust ist sie auch: Im Gegensatz zu Schallplatte und CD toleriert sie Hitze und Staub.

Bis in die 1990er-Jahre war die Kassette eines der meistgenutzten Audiomedien, trotzdem wurde sie durch digitale Techniken vom Markt verdrängt.

Doch überraschenderweise erlebt die Kassette neuerdings gerade bei jungen Bands eine Renaissance als Verbreitungsmedium.

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© Deutschlandfunk, Freistil, 27.5.2018

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