Barry Graves: Marilyn Monroe oder Glamourtod in Hollywood
Es ist ein interessanter, weil eher ungewöhnlicher Blick, den der Autor Barry Graves in seinem Hörbild auf Marilyn Monroe wirft – und den wir anlässlich ihres 60. Todestages wiederaufleben lassen wollen: Marilyn Monroe verstehen, heißt: Amerika besser begreifen.
Am 4. August 1962 starb Marilyn Monroe. „Glamourtod in Hollywood“ – unter diesem Titel befasste sich Barry Graves zehn Jahre später in einem RIAS-Feature mit der Schauspielerin, das wir anlässlich ihres 60. Todestags aus unserem Archiv wieder zugänglich machen.
Graves nähert sich der Hollywood-Ikone mit einem ungewöhnlichen Blick, der genauer hinhören lässt – und das allein ist angesichts der Menge von Marilyn-Monroe-Dokumentation in Radio und Fernsehen schon ein Grund, sich dieses Hörbild anzuhören.
Über Marilyn Monroe äußern sich so unterschiedliche Personen wie ihr Mann Arthur Miller, die Schriftstellerin und Journalistin Diana Trilling, die US-amerikanische Feministin und Frauenrechtlerin Gloria Steinem und Marilyn Monroes Schauspiellehrer Lee Strasberg.
Auch sie selbst kommt zu Wort, zitiert aus ihren Tagebüchern und Notizen, gesprochen von Margot Leonard, die als die deutsche Stimme von Marilyn Monroe bekannt geworden ist.
© Deutschlandfunk, Aus dem Archiv, 30.7.2022