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„Der Charakter in einer Welt jenseits von Zeit“ Die Lange Nacht über Charles Dickens

Von Christian Blees. Charles Dickens (1812-1870) war eine Art Popstar des viktorianischen Zeitalters: Der überwältigende Erfolg seiner Romane wie „Oliver Twist“ oder „David Copperfield“ führte dazu, dass der Schriftsteller bereits als 30-Jähriger von Kritikern wie Lesern gleichermaßen gefeiert und bei öffentlichen Auftritten von Menschenmengen bedrängt wurde.

Dies erscheint umso erstaunlicher, als Dickens nicht gerade in einer literaturgeneigten Umgebung aufgewachsen ist, sondern bereits als Kind zeitweise arbeiten gehen musste, um die eigene Familie finanziell zu unterstützen. Nach ersten Tätigkeiten als Parlamentsstenograf und Reporter startete das Schreibtalent seine literarische Karriere zunächst mit humorvollen Alltags-Skizzen. Die „Pickwick Papers“ läuteten ab 1836 dann Dickens‘ rasanten Aufstieg zu Weltruhm ein. Die „Lange Nacht” begibt sich in seiner Heimatstadt London auf Spurensuche und fragt danach, wie viel Autobiografisches in seinen Werken steckt und was die Faszination seiner Bücher bis heute ausmacht.



Der Charakter in einer Welt jenseits von Zeit
Die Lange Nacht über Charles Dickens
Von Christian Blees
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 06./07.06.2020)

© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 23.3.2024

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