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„Der lange Schatten der DDR“ Ilko-Sascha Kowalczuk und sein Buch: „Freiheitsschock“

Von Marko Martin. Zum 35. Jahrestag des Mauerfalls legt der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk eine „andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute“ vor – und erklärt darin AfD- und Putin-Sympathien mit dem Fortleben autoritärer Traditionen.

Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk, der dieses Jahr den zweiten Band seiner umfangreichen Walter-Ulbricht-Biografie vorgelegt hat, ist ein ungemein produktiver Autor: Pünktlich zum 35. Jahrestag des Mauerfalls ist nun auch sein Buch „Freiheitsschock. Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute“ erschienen. Dieses ist freilich weder ein Schnellschuss – der 1967 in Ostberlin geborene Autor forscht und publiziert seit Jahrzehnten zur DDR – noch ein steiles Thesen-Produkt. Obwohl sich in diesem Buch Kowalczuk durchaus stark persönlich einbringt und aus seiner Abneigung gegen die beiden Bestseller von Dirk Oschmann („Der Osten: Eine westdeutsche Erfindung“) und Katja Hoyer („Diesseits der Mauer“) kein Hehl macht.




© Deutschlandfunk Kultur, Bücher, 26.10.2024

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