„Der sich langsam wirklich etwas seltsam entwickelnde Kongress der Thanatologen“ Von Nis-Momme Stockmann/Les Trucs

Kongress der deutschsprachigen Thanatologen. Handlungsort: die Turnhalle der Geschwister-Scholl-Grundschule Olsberg im Hochsauerlandkreis. Das mittelrunde Jubiläum wird mit dem Schwerpunkt „Die Zukunft der Trauermusik“ gefeiert.

Doch noch bevor es nach einem wirklich langen Intro richtig losgehen könnte, sorgt ein Projektil für den vorläufigen Höhepunkt: der Mord an Professor Sebersdorsch-Malzhausen auf offener Bühne. Während sich wissenschaftliches mit persönlichem Interesse der ermittelnden Teilnehmer vermischt, zeigt sich, wie sehr der Umgang mit dem Tod eine Sache der Lebenden ist. Fünf Akteure, zwei Musiker, ein Tonmeister und ein Autor in mehr als fünfzig Rollen einer Satire über den Tod an sich und den Wissenschaftsbetrieb als solchen.



Der sich langsam wirklich etwas seltsam entwickelnde Kongress der Thanatologen
Von Nis-Momme Stockmann/Les Trucs
Mit Joy Maria Bay, Moritz Grove, Franziska Machens, Anne Tismer, Leon Ullrich, Herbert Fritsch, Charlotte Simon, Toben Piel, Sebastian Löffler und Nis-Momme Stockmann
Komposition: Les Trucs
Regie: Nis-Momme Stockmann/Les Trucs
NDR 2020

© Bayern2, Hörspiel, 11.12.2021

Nis-Momme Stockmann, geb. 1981 auf Föhr, Autor und Theaterregisseur, Studium Sprache und Kultur Tibets in Hamburg und Szenisches Schreiben in Berlin. Dramen, Hörspiele, Lyrik und Prosa. Aufführungen seiner Theaterstücke im In- und Ausland.
Les Trucs, Musik- und Performance Duo von Charlotte Simon und Toben Piel. Seit 2008 Bearbeitung der Schnittstelle von Komposition, musikalischem Happening und theatraler Inszenierung mittels elektronischer Instrumente, Gesang und Choreografie.

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: