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Der Songcontest der Neuen Musik „Rostrum of Composers“ 2021. Ein Überblick in 2 Teilen

Auf Initiative des International Music Councils findet jedes Jahr das Rostrum of Composers statt und das bereits seit 1954. Bei diesem Treffen von Musik-Radiojournalistinnen und -journalisten, das im Herbst 2021 in Belgrad stattgefunden hat, reicht jeder teilnehmende Sender selbst produzierte Aufnahmen von zeitgenössischen Werken ein.

Auf Initiative des International Music Councils findet jedes Jahr das Rostrum of Composers statt und das bereits seit 1954. Bei diesem Treffen von Musik-Radiojournalistinnen und -journalisten, das im Herbst 2021 in Belgrad stattgefunden hat, reicht jeder teilnehmende Sender selbst produzierte Aufnahmen von zeitgenössischen Werken ein. Diese werden dann von der Jury gemeinsam angehört und bewertet. Ziel ist es, Aufnahmen zu empfehlen und es wird aus beiden Kategorien – „gesamt“ und in der Nachwuchs-Kategorie U30 – jeweils ein Werk prämiert. Alle teilnehmenden Radiosender sind verpflichtet, das Gewinnerstück zu senden, und es steht ihnen frei, weitere Kompositionen in ihren Programmen vorzustellen. Der österreichische Beitrag bei diesem Songcontest der Neuen Musik war das Werk „Es riecht nach Winter“ von Mathias Schmidhammer. Die Aufnahme hat es auf die Liste der empfohlenen Werke der Kategorie U30 geschafft.

Im vergangenen Jahr gab es 37 Einreichungen. Sie stammen von Komponistinnen und Komponisten aus mehreren Kontinenten, von Portugal bis Hongkong, von Norwegen bis Bulgarien. In zwei „Zeit-Ton“-Sendungen werden Tanja Elisa Glinsner, Ö1-Talentebörse-Kompositionspreis-Gewinnerin, und Reinhard Fuchs, Komponist und Künstlerischer Leiter des Ensemble phace, ausgewählte Aufnahmen hören und dann spontan über ihre Eindrücke sprechen. Ganz so, wie es die Jurorinnen und Juroren des Rostrum of Composers auch getan haben. Eine spannende, internationale Reise durch das zeitgenössische Musikschaffen.


Teil 1:
Teil 2

© Ö1, Zeit-Ton, 21/22.2.2022

Komponist/Komponistin: Tilen Lebar (* 1993)
Titel: „Staticotion“ für Akkordeon und Elektronik (Ausschnitt)
Ausführende: Luka Juhart (Akkordeon)
Ausführende: Tilen Lebar (Elektronik)
Länge: 06:44 min

Komponist/Komponistin: Rafal Ryterski (* 1992)
Titel: „Disco Bloodbath (Got to be real)“ für Ensemble und Audio Playback (Ausschnitt)
Ausführende: Black Page Orchestra
Leitung: Leonhard Garms
Länge: 07:17 min

Komponist/Komponistin: Yu Tsz-longr (* 1999)
Titel: „Please Don’t Open“ für Posaune und Elektronik (Ausschnitt)
Ausführende: Yu Tsz-long (Posaune)
Ausführende: Anson Woo Ho-ting (Elektronik)
Länge: 06:39 min

Komponist/Komponistin: Livana Ognjanovic (* 1971)
Titel: „Lonesome Skyscraper“ für Orchester und Elektronik (Ausschnitt)
Orchester: RTS Symphony Orchestra
Leitung: Jacopo Sipari di Pescasseroli
Länge: 09:11 min

Komponist/Komponistin: Mathias Johannes Schmidhammer (* 1991)
Titel: „Es riecht nach Winter“ (2018/19) (Ausschnitt)
Ausführende: Heinz-Peter Linshalm (Bassklarinette)
Ausführende: Georg Hasibeder (Perkussion)
Ausführende: Marianna Oczkowska (Violine)
Ausführende: Raphael Handschuh (Viola)
Ausführende: Raffael Dolezal (Violoncello)
Ausführende: Veronika Kopjova (Präpariertes Klavier)
Ausführende: Nikola Djoric (Akkordeon)
Leitung: Jaime Wolfson
Länge: 12:05 min
Label: Musikverlag Doblinger

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Komponist/Komponistin: Séverine Ballon
Titel: „Novembre 2020“ für Violoncello solo (Ausschnitt)
Ausführende: Séverine Ballon
Länge: 10:05 min

Komponist/Komponistin: Pedru Lima
Titel: „Talkin(g) (A)bout My Generation“ für Ensemble & Electronics (Ausschnitt)
Ausführende: Remix Ensemble
Leitung: Peter Rundel
Länge: 09:34 min

Komponist/Komponistin: Kirill Arkhipov
Titel: „Anomalia“ für Orchester (Ausschnitt)
Orchester: Radio Orpheus Yuri Silantiev Big Concert Orchestra
Leitung: Denis Kirpanyov
Länge: 08:12 min

Komponist/Komponistin: Krists Auznieks
Titel: „Are One“ für Stimme, Kammerorchester und Elektronik (Ausschnitt)
Ausführende: Janis Sipkevics (Stimme)
Ausführende: Sinfonietta Riga
Ausführende: Krists Auznieks (Elektronik)
Leitung: Normunds Sne
Länge: 16:06 min

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