„Die Ästhetik der Wiederholung“ Gespräch mit dem schweizerischen Pianisten Colin Vallon Mit Karl Lippegaus
Köln, 04.07.2017 | Unter den vielen interessanten Klaviertrios im heutigen Jazz hat sich das Trio von Colin Vallon ein besonderes Terrain geschaffen. Die Wurzeln dieser Konzeption reichen zurück bis in die Anfänge des Musikers aus Lausanne. Leider ist die Band noch kaum in unseren Breiten zu hören.
Mit Karl Lippegaus
Ihr Konzert im wunderbaren Club „moods“ in Zürich war ein ebenso großes Erlebnis wie ihr aktuelles Album „Danse“. Mit achtzehn Jahren hatte Vallon sein Studium abgebrochen, den klassischen Unterricht verlassen und sich an einer Jazzschule eingeschrieben. Schon bald darauf gründete er ein eigenes Trio, das seine vielfältigen, genre-übergreifenden Interessen reflektiert. Statt die eigene Virtuosität ins Zentrum zu rücken arbeiten Vallon/Moret/Sartorius beharrlich an der Entwicklung von Rahmenbedingungen, um das Improvisieren im Trioformat neu zu stimulieren….
© Text & Fotos: Karl Lippegaus
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