Ihr Name steht für Leid, Krieg und Verzweiflung: Die Künstlerin Käthe Kollwitz beschrieb die Nöte der Menschen in dunklen Strichen…
„Ein Weberaufstand“, „Bauernkrieg“, „Krieg“, „Proletariat“, „Tod“ – die Titel ihrer frühen Grafik-Zyklen zeigen bereits den Weg der leidenschaftlichen Künstlerin Käthe Kollwitz, die später vor allem mit ihrem plastischen Werk berühmt wird.
Von Michaela Gericke
Als ihr eigener Sohn im Ersten Weltkrieg fiel, entwickelte sie sich zur Mahnerin: „Nie wieder Krieg!“
Ihr Werk wurde unterschiedlich aufgenommen in Ost und West. War sie eine frühe feministische, eine pazifistische, eine sozialistische Künstlerin? Wo weist ihr Werk in die Zukunft?
Ein Porträt zum 150. Geburtstag.
© RBB kulturradio, Feature,Perspektiven, 6.7.2017
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