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„Die Kora spricht“ Afrikanisches Tagebuch Von Wolfgang Hamm

Von Köln und Tübingen aus ein „Kora-Festival“im westafrikanischen, von einem Militärregime beherrschten Guinea vorzubereiten und im April 1991 in der Hauptstadt Conakry auch zu realisieren, das war ein ziemlich waghalsiges Unterfangen.

Aber der Enthusiasmus und die Entdeckerfreude, in eine andere Welt einzutauchen, entschädigte für die Mühen. Die 21-saitige Stegharfe Kora, das königliche Instrument der Griots, war dem Publikum in Deutschland damals kaum bekannt, obwohl populäre Sänger wie Mory Kantéoder Salif Keita sie in ihren Bühnenauftritten präsentierten. Nur wenig wusste man über die mündlich überlieferte Kunst der Griots, der Barden, Epensänger und Chronisten Westafrikas, deren Tradition sich bis in das legendäre Königreich Mali (1050 – 1600) zurückverfolgen lässt. Wolfgang Hamm erzählt in seinem „Afrikanischen Tagebuch“ von Begegnungen mit Griots, von der Tübinger Kora-Spielerin Margit Cronmüller-Smith und ihrem Mande-Ensemble, von faszinierenden Musik- und Filmaufnahmen in Guinea, Gambia und Paris.

 

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© SWR 2, Musik Global, 9.10.2018

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