Die Pleite der Kryptobörse FTX liefert das größte Drama der Bitcoin-Geschichte
Gier frisst Hirn: FTX, die zweitgrößte Kryptobörse der Welt, ist pleite. Die Details sind bizarr und bieten großartigen Stoff für eine Netflix-Serie, kommentiert Christian Schiffer.
Die Erfindung des Rades? Wer braucht das schon? Die Innovation „Gabel“? Überflüssiger Quatsch. FTX, eine Plattform mit der man einfach und bequem Bitcoin kaufen kann? Come on…!
Sei nicht wie Larry, heißt es in dem Werbespot mit dem amerikanischen Komiker Larry David. Die Botschaft: Krypto ist die Zukunft, FTX ist die Zukunft und wer daran zweifelt, der wäre wohl auch bei der Erfindung des Kaffes auf der falschen Seite der Geschichte gestanden. Dieser Werbespot für FTX ist in etwa so gut gealtert, wie ein Milchkarton aus dem Jahr 2003, und wird gerade genüsslich im Netz herumgereicht. Denn FTX, die einstmals zweitgrößte Kryptobörse der Welt, ist bankrott. Das hat viel mit einem pausbäckigen Lockenkopf namens Sam Bankman-Fried zu tun, der oft auch einfach nur SBF genannt wird.
Bayern2, Zündfunk, #failoftheweek, 18.11.2022