„Ein viel zu kurzes Dichterleben“ Über den dänisch-palästinensischen Dichter Yahya Hassan Von Marc Bädorf

Sein Gedichtsband Digte, in dem er von seinem Heranwachsen erzählt und Islamisten und Rechte und Linke angreift, wird mit 120 000 verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Debüt eines dänischen Autors in der Geschichte des Landes.

2019 veröffentlicht Yahya Hassan seinen zweiten Gedichtsband – wieder biografisch, wieder hochgelobt und viel verkauft. Nur wenige Monate später, im April 2020, stirbt Hassan. Über die Todesursache ist bis heute nichts bekannt, außer: äußere Gewaltanwendung spielte keine Rolle.

Hassan gibt Interviews und tritt in Fernsehsendungen auf, er wird beleidigt und bedroht, lebt eine Weile mit Polizeischutz. Später trägt er in der Öffentlichkeit stets Waffe und Schutzweste. Wer war dieser Mann, der sich mit niemandem gemein machen wollte und so überall Feinde fand?

Ein viel zu kurzes Dichterleben – erzählt von Verwandten, Freunden, Kritikern, Lesern und Lektoren.



© Deutschlandfunk, Feature, 6.8.2021

Ein viel zu kurzes Dichterleben
Über den dänisch-palästinensischen Dichter Yahya Hassan
Von Marc Bädorf

Regie: Hannah Georgi
Redaktion: Tina Klopp
Produktion: Deutschlandfunk 2021

Marc Bädorf, geboren 1994 in Euskirchen, freier Autor, arbeitet an gesellschaftlichen und literarischen Themen – für Print und Radio. Er lebt in Aachen.

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