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„Engel von Bremen“ Giftmord in 15 Fällen Von Carl Ceiss

Gesche Gottfried, in die Geschichte eingegangen als der „Engel von Bremen“, erzählt ihren eigenen Fall, der auf historischen Ereignissen aus dem frühen 19. Jahrhundert beruht: Sie verteilt an Bedürftige milde Gaben, pflegt ihre kranken Angehörigen aufopferungsvoll, ist bei vielen sehr beliebt – einerseits.

Andererseits: Nach sieben Jahren Ehe erkrankt zunächst plötzlich ihr Mann und stirbt. Danach folgt die ganze Familie in den Tod: ihre Eltern, ihre drei Kinder, der Bruder, der zweite Ehemann. Und dann trifft es auch weitere Menschen in ihrem Umkreis. Der Arzt Doktor Lucius ist ratlos und diagnostiziert stets eine Seuche, bis Gesche schließlich ihrer Tat – Giftmord in 15 Fällen – überführt wird. In einem furiosen Monolog schildert der „Todesengel von Bremen“ wie Töten für sie zur Sucht und die Sucht zur Freiheit mörderisch wird.

Mit Ulrike Krumbiegel

Regie: Ulrich Lampen
Produktion: RB/SR 2009

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