Faraway Friends: „Vom Rauschen des Wassers“ Musik zum Weltwassertag

Zwischen indischer Volksmusik und Rap-Fusion: Das Album des grenzüberschreitenden Kollektivs Faraway Friends macht auf Dürren in Indien aufmerksam. Von Natalie Mayroth.

Sie stehen für eine Generation, die keinen Stupser mehr braucht, um zu sehen, wie schnell uns der Klimawandel trifft. Ihre Reise beginnt mit einem Rauschen – keinem Störgeräusch, sondern dem Klang des Wassers. Im Jahr vor der Pandemie kamen Keno Langbein, Frontmann von Moop Mama, und der österreichische Produzent David Raddish nach Indien. Sie waren auf Streifzug in abgelegenen Dörfern und in der Ganges-Stadt Varanasi, wo sie die indische Singer-Songwriterin Ditty für ein Konzert trafen.

Mitschnitte von Begegnungen mit Was­ser­schüt­ze­r:in­nen sowie endlose Skype-Sessions der drei sind in das Album „Rain Is Coming“ geflossen. Entstanden sind 13 Stücke – und das Kollektiv Faraway Friends. Es ist eine Fusion von hiphoplastigen Vibes, dem Songschreibertalent Dittys und lokalen Einflüssen aus der Volksmusik.

© TAZ, Kultur, Musik, 22.3.2021

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