Funkhauskonzert: „Di Grine Kuzine“ Eastern Roots – Western Beats

Di Grine Kuzine sind Altmeister und Avantgarde der Berliner Klezmer-Szene in einem. Ihren Namen hat die Band um die Sängerin und Akkordeonistin Alexandra Dimitroff zwar aus dem traditionellen Repertoire des osteuropäischen Klezmer genommen, aber mit ihrer Musik geht das Quintett durchaus eigene Wege: Messerscharfe Bläsersätze von Klarinette und Trompete, eine fette Tuba und ein vielseitiges Schlagzeug sorgen für Hörgenuss und Tanzbarkeit.

Gegründet wurde die Band in den Wendejahren 1993. Was zunächst als Straßenmusik- und Party-Band gedacht war, wurde mit der Zeit immer erfolgreicher: Insgesamt sieben Alben, Auftritte in ganz Europa und die Auszeichnung mit dem deutschen Weltmusikpreis RUTH sind dafür der beste Beweis. Dabei ist die Band ihrem Motto „Eastern Roots – Western Beats“ stets treu geblieben.
Eastern Roots, das sind die Lieder in Originalsprachen aus großen Teilen Osteuropas, zu denen Alexandra Dimitroff dank ihrer bulgarischen Wurzeln und einer musikalischen Familie eine große Affinität hat. Western Beats, das sind die Grooves, die gern einmal aus der Latin-Musik stammen, sowie ihre raffinierten Arrangements, die die Musik der Kuzine aus den Klischees der Klezmer- Szene lösen.
Ein Konzert von DiGrine Kuzine ist eine Tour de Force durch Südosteuropa – zum Lachen, zum Tanzen und manchmal auch zum Weinen.



Alexandra Dimitroff – Gesang, Akkordeon
Stefan Fräntzel – Klarinette, Saxofon, Gesang
Sebastian Kunzke – Tuba
Marco Baresi – Schlagzeug, Gesang
Karel Komnatoff – Trompete, Gesang

© Deutschlandfunk Kultur, In Concert, 13.9.2021

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